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Finanzierung Ihrer Immobilie in Ungarn

8. Aug 2018 | News

Wie bekommen Sie die geeignete Lösung, um Ihr Traumhaus in Ungarn zu finanzieren?

Ein Ferienhaus oder gar ein komplett neues Zuhause im europäischen Ausland muss nicht zwangsläufig nur das Privileg derjenigen bleiben, die jahrzehntlang mehrere Hunderttausende auf dem Sparbuch gesammelt haben. Grundsätzlich können Sie Ihre neue Immobilie auch finanzieren lassen. Vor allem im Hinblick darauf, dass die Grundstückspreise in Ungarn (vor allem außerhalb von Budapest) noch immer deutlich niedriger sind, ist eine Finanzierung vielleicht einfacher, als Sie denken.

1. Deutsche Hypothek zum Erwerb des ungarischen Grundstückes? Grundsätzlich ja.

Der einfachste Weg ist meistens die Inanspruchnahme einer deutschen Hypothek zu den bekannten Konditionen bei Ihrer Hausbank. Sie profitieren von den historisch niedrigen Eurozinsen und weder Ihre Bank noch Sie müssen sich um Formalitäten im Ausland kümmern. Zudem gibt es kein Kursschwankungsrisiko. Die meisten Banken in Deutschland verlangen jedoch als Sicherheit eine Grundschuld auf einer deutschen Immobilie. Falls Sie also über kein lastenfreies Grundstück in Deutschland verfügen oder ein solches nicht belasten möchten, ist diese Alternative vielleicht weniger attraktiv für Sie. Doch es gibt immer Ausnahmen. Fragen Sie einfach Ihre Hausbank oder uns!

2. Eine Grundschuld in Ungarn? Wie geht das? Einfacher als Sie denken.

Grundsätzlich sollten Sie wegen Ihrer „ausländischen“ Einkünfte vor den ungarischen Banken nicht benachteiligt werden. Diese sind in der Regel auch deutlich höher, als der ungarische Durchschnitt, sodass die ungarische Bank Sie in der Regel automatisch als einen „besseren Schuldner“ einstufen kann. Wer mehr als ca. 800,- € Nettoeinkommen pro Monat nachweisen kann (was im deutschsprachigen Raum wohl kaum Schwierigkeiten aufweist), bekommt in der Regel Sonderkonditionen.

Natürlich kann es vorkommen, dass die Bank Übersetzungen oder beglaubigte Abschriften vom Finanzamt verlangt. Die hierdurch entstehenden zusätzlichen Kosten sind jedoch marginal. Die meisten Banken in Ungarn verlangen dann, dass mindestens ca. 30 % des Kaufpreises aus eigenen Mitteln stammen muss, sodass das Darlehen 70 % des Kaufpreises betragen wird.

Selbst wenn Sie 30 % des Kaufpreises nicht in bar zur Verfügung stellen können, ist es in der Regel kein Problem, diesen Teil durch Ihre deutsche Hausbank finanzieren zu lassen, und zwar ohne dass es einer zusätzlichen Sicherheit bedarf.

Mit zu berücksichtigen wäre in dieser Konstellation aber das Kursschwankungsrisiko und die Tatsache, dass das Darlehen in Ungarischen Forint zu tilgen wäre. Die Tendenz der letzten Jahrzehnte zeigt jedoch, dass eher mit der graduellen Verschlechterung des Kurses der ungarischen Währung zu rechnen wäre. Nichtdestotrotz müssten Sie dieses Risiko vor Auge halten, bevor Sie ein Forint-Darlehen aufnehmen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne.

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