Wir haben ein börsennotiertes Unternehmen in einem Rechtsstreit bezüglich Eisenbahntransporte innerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion vertreten, der vor ungarischen Gerichten verhandelt wurde.
Der Fall erforderte, dass das ungarische Gericht Elemente des kasachischen Rechts anwandte, insbesondere im Hinblick auf die anzuwendenden Zinssätze. Dies warf komplexe Fragen des internationalen Privatrechts und des Zusammenspiels verschiedener Rechtsordnungen in einem Handelsstreit auf, der sich über mehrere Gerichtsbarkeiten erstreckte.
Der Fall wurde von unserem Büro in Budapest unter der Leitung von Peter Taller bearbeitet und erforderte die Abstimmung mit einem parallel laufenden Verfahren vor einem Handelsgericht in Kiew, was während des gesamten Verfahrens berücksichtigt werden musste.
Wir haben den Mandanten bei der Analyse und Darstellung ausländischen Rechts vor den ungarischen Gerichten sowie bei der Koordination der rechtlichen und sprachlichen Aspekte des Falles unterstützt. Russischkenntnisse auf Muttersprachniveau erwiesen sich als unverzichtbar für die Auseinandersetzung mit den Vertragsunterlagen und der damit verbundenen Kommunikation.
Die Angelegenheit wurde schließlich mit einem umfassenden Vergleich abgeschlossen, der eine pragmatische Lösung des Streits darstellte.